Wer kennt nicht das Bild? Wohnmobile auf den Friedhofsparkplätzen, auf dem wenig ansehnlichen Parkplatz Festwiese. Wir wollen, dass endlich auchWohnmobil unsere Stadt dem boomenden Freizeittrend Rechnung trägt und den Mobilheimen einen attraktiven Standort anbietet. Dabei soll keineswegs dem gut angenommenen Campingplatz am Einberg Konkurrenz gemacht werden. Wohnmobilisten sind Kurzzeitbesucher der Stadt, die meist nur für eine, maximal 2 Nächte auf einem Stellplatz verbleiben. 

Wichtig ist ein Stellplatzangebot vor allem für die Zeit der Landesgartenschau. Die Gartenschaustädte der letzten Jahre haben diesbezüglich reagiert.

Die SPD-Fraktion hat das Thema in verschiedenen Sitzungen bereits angesprochen. Da es bisher zu keiner Reaktion seitens der Stadt kam, haben wir am 04.10.2021 wir nun folgenenden schriftlichen Antrag gestellt:

 

 

Antrag:

Der Stadtrat möge die Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes beschließen.

 

Begründung:

Der Absatz von Wohnmobilen boomt, nicht nur seit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Verkaufszahlen erreichten in den letzten Jahren immer neue Rekordhöhen und ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Nicht nur die Urlaubsregionen, auch immer mehr Städte und Kommunen setzen auf diesen wachsenden Freizeittrend und errichten und bewerben Stellplatzangebote. Die SPD-Fraktion hat in der Vergangenheit mehrfach auf die Notwendigkeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hingewiesen.

Die vielfältigen, besuchenswerten Angebote unserer Stadt, haben bisher eine immer größer werdende Zahl von Tagestouristen angelockt, die jedoch kaum hier nächtigten und nur wenig Mehrwert für die örtliche Gastronomie und die sonstige Geschäftswelt brachten. Wohnmobiltouristen hingegen versorgen sich nur wenig selbst und suchen in der Regel gerne die örtliche Gastronomie auf.

Im Unterschied zu Campingplatzbesuchern besteht bei Wohnmobilisten kein hoher Anspruch was die Infrastruktur betrifft.  Auch Ruhe und Naturnähe sind wünschenswert, aber nicht die ersten Besuchskriterien. Wichtig sind Zentrumsnähe und kurze, fußläufige Wege zu den touristischen Zielen.

Vor allem in Hinblick auf die Gartenschau 2025 ist die Errichtung eines ausreichend großen Wohnmobilstellplatzes unerlässlich. Dieser sollte möglichst nah am Ausstellungsgelände gelegen sein.

Die SPD-Fraktion schlägt daher die Errichtung eines kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatzes auf einer Teilfläche der Fl.Nr. 588 der Stadt vor. Die Zufahrt erfolgt über die nördliche Ausfahrt des Kreisverkehrs an der Eschlkamer Straße, die derzeit durch eine Schranke versperrt ist.

Je nach Umgriff steht hier eine Fläche von 3000 – 5000 qm zur Verfügung, die 10 - 20 Stellplätze für Wohnmobile verschiedener Größe ermöglicht. Eine hohe Anzahl wird sicher nur im Jahr der Landesgartenschau benötigt. Wichtig sind jedoch die ganzjährige Nutzbarkeit und die Beschilderung/Wegweisung zum Stellplatz hin.

In einer ersten Ausbaustufe sind die Befestigung (Schotterung), die Stromversorgung (3 – 5 Stromentnahmesäulen) und ein automatisches Schrankensystem mit einem Bezahlautomaten erforderlich. Personal ist so kaum nötig.

Später, zumindest im Jahr der LGS, könnten Sanitärcontainer (2 Duschen, 2 WCs) aufgestellt werden. Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und Chemie-WCs könnten den Stellplatz noch mehr aufwerten.

Ein Wohnmobilstellplatz würde das touristische Angebot der Stadt deutlich aufwerten. Dazu müsste er in den verschiedenen sozialen Medien, Gruppen und Foren beworben werden.

Schon im nächsten Haushalt sollte dieses Projekt Berücksichtigung finden.

Siegfried Ehrnböck  
Fraktionssprecher   

Silke Schell
SPD - Fraktion

 


 
 
 


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