Endlich: Wohnmobilhafen in Furth

Wohnmobilstellplatz wird gebaut Wohnmobile

Es war eine Forderung der SPD-Stadtratsfraktion. Jetzt wird tatsächlich ein Stellplatz für Wohnmobile in Furth im Wald errichtet. Nun gilt unser Dank Bürgermeister Bauer und der Verwaltung für die Umsetzung!

Wer kennt nicht das Bild? Wohnmobile auf den Friedhofsparkplätzen, auf dem wenig ansehnlichen Parkplatz Festwiese. Wir wollten, dass endlich auch unsere Stadt dem boomenden Freizeittrend Rechnung trägt und den Mobilheimen einen attraktiven Standort anbietet. Dabei soll keineswegs dem gut angenommenen Campingplatz am Einberg Konkurrenz gemacht werden. Wohnmobilisten sind Kurzzeitbesucher der Stadt, die meist nur für eine, maximal 2 Nächte auf einem Stellplatz verbleiben.

Schon vor 3 Jahren hatte die SPD in einem schriftlichen Antrag einen solchen gefordert. Der von uns bevorzugte Standort hinter dem Kreisverkehr an der Eschlkamer Straße fand dabei leider keine Berücksichtigung, doch der nun gewählte und beschlossene hat aus unserer Sicht auch seine Vorteile. Wenn auch die Zufahrt nicht optimal ist, so ist die Lage an der Jettinger Straße landschaftlich reizvoller und ruhiger. Positiv ist auch, dass ein professioneller Betreiber für den Platz gefunden wurde und die Stadt an den Einnahmen beteiligt sein wird.

Wichtig ist ein Stellplatzangebot vor allem für die Zeit der Landesgartenschau. Die Gartenschaustädte der letzten Jahre haben auch diesbezüglich reagiert.

Antrag der SPD: Wohnmobilstellplatz für Furth im Wald

Antrag vom 04.10.2021:

Der Stadtrat möge die Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes beschließen.

Begründung:

Der Absatz von Wohnmobilen boomt, nicht nur seit den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Verkaufszahlen erreichten in den letzten Jahren immer neue Rekordhöhen und ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Nicht nur die Urlaubsregionen, auch immer mehr Städte und Kommunen setzen auf diesen wachsenden Freizeittrend und errichten und bewerben Stellplatzangebote. Die SPD-Fraktion hat in der Vergangenheit mehrfach auf die Notwendigkeit, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hingewiesen.

Die vielfältigen, besuchenswerten Angebote unserer Stadt, haben bisher eine immer größer werdende Zahl von Tagestouristen angelockt, die jedoch kaum hier nächtigten und nur wenig Mehrwert für die örtliche Gastronomie und die sonstige Geschäftswelt brachten. Wohnmobiltouristen hingegen versorgen sich nur wenig selbst und suchen in der Regel gerne die örtliche Gastronomie auf.

Im Unterschied zu Campingplatzbesuchern besteht bei Wohnmobilisten kein hoher Anspruch was die Infrastruktur betrifft.  Auch Ruhe und Naturnähe sind wünschenswert, aber nicht die ersten Besuchskriterien. Wichtig sind Zentrumsnähe und kurze, fußläufige Wege zu den touristischen Zielen.

Vor allem in Hinblick auf die Gartenschau 2025 ist die Errichtung eines ausreichend großen Wohnmobilstellplatzes unerlässlich. Dieser sollte möglichst nah am Ausstellungsgelände gelegen sein.

Die SPD-Fraktion schlägt daher die Errichtung eines kostenpflichtigen Wohnmobilstellplatzes auf einer Teilfläche der Fl.Nr. 588 der Stadt vor. Die Zufahrt erfolgt über die nördliche Ausfahrt des Kreisverkehrs an der Eschlkamer Straße, die derzeit durch eine Schranke versperrt ist.

Je nach Umgriff steht hier eine Fläche von 3000 – 5000 qm zur Verfügung, die 10 - 20 Stellplätze für Wohnmobile verschiedener Größe ermöglicht. Eine hohe Anzahl wird sicher nur im Jahr der Landesgartenschau benötigt. Wichtig sind jedoch die ganzjährige Nutzbarkeit und die Beschilderung/Wegweisung zum Stellplatz hin.

In einer ersten Ausbaustufe sind die Befestigung (Schotterung), die Stromversorgung (3 – 5 Stromentnahmesäulen) und ein automatisches Schrankensystem mit einem Bezahlautomaten erforderlich. Personal ist so kaum nötig.

Später, zumindest im Jahr der LGS, könnten Sanitärcontainer (2 Duschen, 2 WCs) aufgestellt werden. Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser und Chemie-WCs könnten den Stellplatz noch mehr aufwerten.

Ein Wohnmobilstellplatz würde das touristische Angebot der Stadt deutlich aufwerten. Dazu müsste er in den verschiedenen sozialen Medien, Gruppen und Foren beworben werden.

Schon im nächsten Haushalt sollte dieses Projekt Berücksichtigung finden.

Siegfried Ehrnböck  
Fraktionssprecher   

Silke Schell
SPD - Fraktion

 

Anfrage erfolgreich...

... mit einem ersten kleinen Schritt zur Verbesserung der Situation:Tempo30

Update:
Die provisorischen Straßenschilder bezüglich Tempo 30 wurden in der Langen Gasse nun durch fest installierte ersetzt. Die Kinder, Fußgänger und Fahrradfahrer werden sich freuen!

Die Stadtratsfraktion der SPD hatte mehrmals auf die gefährliche Verkehrssituation in der Langen Gasse hingewiesen. Insbesondere Fußgänger und Fahrradfahrer sind hier besonderen Gefahren ausgesetzt:
 
  • - eine extrem enge Fahrbahn
  • - schlechte Beleuchtung
  • - ein fehlender Bürgersteig
  • - spielende Kinder
  • - teils erhöhte Geschwindigkeit der Autofahrer
sorgten für brenzlige Situationen.
Nun wurde als erster Schritt ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt!

 

Online - Sitzungen jetzt möglich!

Ab sofort sind sog. Hybrid-Sitzungen möglich.

Der vom Fraktionssprecher Siegfried Ehrnböck schriftlich gestellte Antrag auf Durchführung von Hybrid-Stadtratssitzungen wurde in der Sitzung am 27.Mai einstimmig beschlossen. Dafür bedankt sich die SPD Fraktion beim Bürgermeister, den Stadtratskolleginnen und -kollegen. Die Durchführung von Hybridsitzungen dient nicht allein dem Pandemieschutz, sondern ermöglicht Ratsmitgliedern, die sich in Quarantäne befinden, eine Teilnahme an einer Stadtratssitzung. Auch Ausschusssitzungen sind davon betroffen.

Die Kommune muss die Entscheidung zu hybriden Sitzungen mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit treffen. Dazu kann entweder die Geschäftsordnung geändert oder ein Einzelbeschluss gefasst werden. Die Verwaltung schlug einen Einzelbeschluss vor, der einstimmig gefasst wurde. Der Beschluss hat vorerst Gültigkeit bis 31.12.2021.

Unser Antrag fordert diesbezüglich eine Änderung der Geschäftsordnung:

SPD-Konzept Stadtbücherei

Unser Vorschlag zum Thema Hoferbräu:

Weil dies in der derzeitigen Diskussion über die Nachnutzung untergeht, stellen wir unser Konzept einer "multifunktionalen Stadtbibliothek" an dieser Stelle noch einmal vor. Die SPD-Fraktion war die erste, die eine Konzeption vorschlug.

 

Hofer

Wir schlugen vor: Einen Komplettabriss und den Neubau eines sog. „Bürgerhauses“ in Form einer „multifunktionalen Bücherei“. Silke Schell hat sich dazu ein Nutzungskonzept überlegt, das nicht nur zukunftsfähig ist, sondern auch die modernsten Gesichtspunkte für eine generationenübergreifende Nutzung berücksichtigt. Zur Landesgartenschau steht das Gebäude für Ausstellungen und Informationsräume zur Verfügung.

 

Eine Bücherei als Treffpunkt ohne die Bücher zu vernachlässigen

Unsere örtliche Bücherei muss die Rolle als Begegnungsort erfüllen und benötigt dazu eine Verweilqualität. Es müssen verschiedene Bereiche eingerichtet werden, die die Nutzer zum Bleiben einladen. Dafür bedarf es unterschiedlicher Bereiche für die unterschiedlichsten Aktivitäten. Es müssen Bereiche geschaffen werden, die die Nutzer (egal welchen Alters) zum Lesen/Diskutieren... einladen. Die Bücherei soll sich vom reinen Bücherausleihen hin zum sozialen Begegnungsort entwickeln, in der man seine Zeit gerne verbringt und sich wohlfühlt, in der verschiedenste Bereiche ihre Heimat finden. So können Synergien zwischen Bücherei und örtlichen Vereinen entstehen. Die Bücherei übernimmt dabei vielerlei Aufgaben und beheimatet dadurch nicht mehr ausschließlich Bücher, sondern macht Kunst mit seinen verschiedensten Facetten erlebbar.

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