Ein erster kleiner Schritt
zu einer VerkehrswendeLZS 1

Die Verkehrssituation in der Lorenz-Zierl-Straße (LZS) bedarf schon lange einer Lösung – auch ohne die Landesgartenschau. Die Planungen zur LGS in diesem Bereich führen nun definitiv zu mehr Verkehrssicherheit und vor allem zu einer Verbesserung der Wohnqualität der Anlieger, zu einer Aufwertung des ganzen Straßenzugs. 

Das wird helfen, so manchen Leerstand, seien es Wohngebäude oder Geschäfte, wiederzubeleben. Die kleinen Geschäfte, ein Reparatur Café, usw. , so wie sie z.B. in der Entwurfsplanung für das Wohnprojekt auf dem Späth-Bräu-Gelände angedacht sind, könnten auch hier entstehen.

Die LZS, eine bisher viel zu enge, hässliche Durchgangsstraße hätte durch diese Planung die Chance, zum Erlebnis- und Erholungsraum zu werden. Die Attraktivität für Investoren für das Projekt am Späth-Bräu würde erheblich dadurch gesteigert.

 

Eine radikale Verkehrsberuhigung ist dazu nötig. Auch um mehr Platz zu schaffen, ist eine Einbahnstraßenregelung unumgänglich. Auch eine Reduzierung des Tempolimits auf 20 oder höchstens 30 km/h wird erforderlich sein. Andere Städte haben damit gute Erfahrungen gemacht, z.B. Deggendorf wo eine solche Regelung in der gesamten Altstadt gilt, oder auch in Viechtach. Das Vorrecht des Autoverkehrs fällt dadurch zugunsten von Fahrradfahrern und Fußgängern.

Der Stadtrat beauftragte zu Beginn des Jahres ein Planungsbüro zur Verkehrsuntersuchung in diesem Bereich. In umfangreichen Untersuchungen, vor allem was die Verkehrsbelastungen der betroffenen Straßen betrifft, kamen die Fachleute zu untenstehenem Lösungsvorschlag. 

LZS3
Zur Erläuterung:
blaue Pfeile: bestehenden Einbahnregelung
rote Pfeile: neue Einbahnregelung
gestrichelte rote Pfeile: Umleitungsverkehrsführung (im Begegnungsverkehr)

Die Stadtratsfraktion der Grünen wünscht sich anstelle der gestrichelten dicke rote Pfeile, d.h. auch in dieser Richtung eine Einbahnregelung.

 

Im Fazit des Untersuchungsberichts heißt es:

"Insgesamt kann aus verkehrlicher Sicht festgestellt werden, dass durch die zuvor beschriebenen verkehrstechnischen Regelungs- und Umgestaltungsmaßnahmen ein auf die Bedürfnisse der Landesgartenschau zugeschnittenes Verkehrskonzept realisiert und damit eine der wesentlichen Zielsetzungen für die Landesgartenschau erfüllt werden kann. Gleichzeitig kann mit diesen Maßnahmen eine Verbesserung der alltäglichen Verkehrssituation in Furth im Wald erreicht werden.
Die im Prognosezustand sich ergebenden Verkehrsumlagerungen können vom bestehenden Straßennetz aufgenommen und die zusätzlichen Belastungen verträglich und leistungsgerecht abgewickelt werden.
Als positive Begleiterscheinung des vorgeschlagenen Konzeptes wird die Situation für Fußgänger und Radfahrer in Lorenz-Zierl-Straße erheblich verbessert.
Auf dieser Grundlage können vom Büro Planorama straßenraumgestalterische Lösungen entwickelt werden.
Es wäre zu überlegen, ob die vorgeschlagene Einbahnstraßenregelung für die Lorenz-Zierl-Straße mit vergleichsweise geringem baulichen und finanziellen Aufwand probeweise eingerichtet werden kann, um die Auswirkungen dieser Maßnahme über einen gewissen Zeitraum zu beobachten und dabei frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen, die dann im weiteren Planungsverlauf gezielt behoben werden können."

 

Ein solcher "Probelauf" soll im Zeitraum vom 15.11. - 26.12.2021 stattfinden. Eigentlich ist mit der Vollsperrung der Von-Müller-Straße ein solcher bereits angelaufen, quasi unter verschärften Bedingungen. Ein Verkehrschaos ist dadurch nicht entstanden. 


 
 
 


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